Heimatverein ratzenried

Der Bahnhof Ratzenried wird restauriert

Eine Gemeinschaftsaktion der Heimatvereine Deuchelried und Ratzenried, des Altstadt- und Museumsvereins Wangen sowie der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu

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Die vier Vereine legen sich für den Erhalt des Bahnhofs Ratzenried in's Zeug. Auf der Leiter (von oben nach unten): Hermann Hofer, Hubert Jörg, Hans Knöpfler, Andreas Reutlinger.
Unten links: OB Michael Lang, Dr. Manfred Thierer und Helmut Hausen, als Architekt und Bauleiter.

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Am 20. November 2007 fuhr ein LKW in dieses Gebäude. Es wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.
Mit tatkräftiger Unterstützung von Aktiven aus den Heimatvereinen Deuchelried, Ratzenried und der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im wttbg. Allgäu sind die größten Wunden geheilt. Die Außenhaut des Gebäudes ist wieder geschlossen, die Gesimssteine über dem EG sind mit maschineller Unterstützung duch Fa. Kappler eingebaut worden. Verglichen mit dem Zustand bis August dieses Jahres (Bild links) hat sich das Erscheinungsbild des Ratzenrieder Bahnhofs markant verbessert. Aus dem "Schandfleck" wird unter der bewährten Regie des ehrenamtlich tätigen Architkten Helmut Hausen nun zusehends wieder ein Schmuckstück!

Im Jahre 1880 wurde die Bahnlinie von Kisslegg nach Wangen eingeweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Bahnhof Ratzenried, für die damalige Zeit sicherlich ein Standardbauwerk, aus heutiger Sicht ein beim genauen Betrachten architektonisches Kleinod. Bis auf die Fenster wurde über all die Jahre nie ein Eingriff in die Fassade vorgenommen. Damit gehört dieser Bahnhof zu den wenigen, die ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute bewahrt haben.
Die Stadt Wangen als Eigentümerin dachte zunächst an einen Abbruch. In der Sitzung vom 15. Dezember 2008 stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit dem Anliegen der o.a. Vereine zu, den Bahnhof in deren Trägerschaft mit (zunächst) der Versicherungsleistung in Höhe von 101.150 Euro wieder bewohnbar zu machen.

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Seit Mitte November ist das Häuschen winterfest. Zwei Türen, wenn auch provisorische verhindern unbefugten Zutritt. Der Hofraum ist frei von Bauschutt und Unrat. Die Vereine sind ein schönes Stück vorangekommen. Eine erste Etappe ist erfolgreich gemeistert worden.

Freiwillige Helfer sind weiterhin herzlich willkommen. Ein Anruf genügt: 07522-5282 (Knöpfler)

Übrigens: Folg. Link führt Sie auf die Hochbaupläne des Bahnhofgebäudes und seiner diversen Nebengebäude ab 1880.

https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=21279&sprungId=2201287&letztesLimit=suchen

 

 

 

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